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Korrelation der Währungspaare

Zwei korrelierte Positionen sind nicht zwei Positionen: Es ist dieselbe, doppelt. Hier sind die tatsächlichen Koeffizienten der achtundzwanzig Haupt- und Cross-Paare, über vier Zeiteinheiten.

Wird berechnet…

Korrelationen

Nach Stärke geordnet, ohne Rücksicht auf das Vorzeichen: Eine Korrelation von −0,85 bündelt das Risiko genauso stark wie eine von +0,85.

Paar Koeffizient Stärke Lesart

Wie der Koeffizient berechnet wird

Der Pearson-Koeffizient wird auf den logarithmischen Renditen gemessen, nicht auf den Kursen. Kurse zu korrelieren liefert riesige und falsche Zahlen: Zwei Reihen, die seit einem Jahr steigen, wirken zu 0,9 korreliert, selbst wenn ihre Tagesbewegungen nichts gemein haben.

Die Reihen werden nach Zeitstempel ausgerichtet, nicht nach Position. Ein auf einer Seite fehlender Feiertag würde sonst die ganze Reihe um einen Schritt verschieben und die Korrelation von Paaren zerstören, die sich tatsächlich gemeinsam bewegen.

Der praktische Nutzen liegt in der Steuerung des Engagements. EUR/USD zu kaufen und gleichzeitig USD/CHF zu verkaufen — bei einer Korrelation nahe −0,9 zwischen beiden — läuft darauf hinaus, eine einzige Dollar-Position zu verdoppeln, bei einem Risiko, das auf dem Papier verteilt aussieht.

Seine Grenzen

Eine Korrelation ist eine Momentaufnahme der jüngsten Vergangenheit. Sie ändert sich, manchmal abrupt: Ein geldpolitischer Kurswechsel oder eine Krise richtet Paare binnen weniger Sitzungen neu aus.

Sie misst nur einen linearen Zusammenhang. Zwei Paare können deutlich, aber nichtlinear verbunden sein — etwa erst jenseits einer bestimmten Schwelle mitschwingen — ohne dass der Koeffizient es zeigt.

Die Zeiteinheit ändert das Ergebnis. Eine starke Korrelation auf Wochendaten kann auf Stundendaten nahe null liegen: Es sind nicht dieselben Marktteilnehmer, die auf beiden Skalen handeln.

Dieselben Rechnungen stecken auch im Terminal

Positionsgröße, Stopp-Abstand und Ziele werden bei jedem Signal neu berechnet — live, direkt neben dem Chart.

Diese Werkzeuge führen Rechenoperationen auf Marktkursen aus. Sie sind weder Anlageberatung noch Empfehlung noch eine Ergebnisgarantie. Die Ergebnisse lassen Spread, Kommissionen und Finanzierungskosten außer Acht, sofern nicht anders angegeben.